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Aufwachsend in Australien gab Daniel Dodds als zweites von fünf Kindern australisch chinesischer Eltern mit fünf Jahren seine ersten Konzerte auf der Violine. Im alter von 17 Jahren verliess er, mit Stipendien ausgezeichnet, Australien um in der Schweiz sein Violinstudium mit Prof. Gunars Larsens an der Musikhochschule Luzern fortzusetzen. Nach dem Erlangen sämtlicher Diplome mit Auszeichnung erhielt er weitere Inspiration in der Zusammenarbeit mit Rudolf Baumgartner, Franco Gulli, Keiko Wataya, und einem der grossen Meister des goldenen Zeitalters der Violine, Nathan Milstein. Als er in einem Meisterkurs mit Milstein eine Paganini Caprice aufführte, wandte sich dieser zum Publikum und sagte: „Wer ist dieser junge Mann? Er könnte wahrlich Paganinis Enkel sein!“

Daniel Dodds’ Laufbahn folgt keinem bestimmten Weg, vielmehr ist sie geprägt von vielfältiger Erfahrung im Bereich orchestraler, Kammermusik- und Sololiteratur.

Zurzeit ist er erster Konzertmeister des renommierten Kammerorchesters Festival Strings Lucerne und führt dieses in Konzerten rund um die Welt an. Mit den Festival Strings Lucerne tritt Daniel Dodds regelmässig als Solist auf, mit Orchestern in Deutschland wird er immer häufiger als Solist eingeladen. Als Mitglied der Chamber Soloists Lucerne hat Daniel Dodds eine umfangreiche Auswahl and Kammermusikwerken von Duo bis Nonett, von früh barocken Stücken bis Uraufführungen zeitgenössischer Komponisten und Crossover-Projekte mit Jazz-, Tango- und fernöstlichen Elementen in der Schweiz, Südamerika, Indien und China zur Aufführung gebracht.

Nach seinem erfolgreichen Début an der Philharmonie Berlin erhielt Daniel Dodds im Mai 2007 grosse Anerkennung als Solist mit den Festival Strings Lucerne auf der Tournée durch Südamerika - mit Konzerten in Argentinien, Brasilien, Peru, Ecuador und Kolumbien. Ein Kritiker aus Medellin, Kolumbien, schrieb Folgendes zum Spiel von Daniel Dodds: „Das Bach-Violinkonzert in d-Moll wurde vom blendenden Konzertmeister Daniel Dodds in wunderbarer Weise und mit Hingabe, mit einem fantastischen Ton und tiefer Expression gespielt; es war ein Gipfelerlebnis dieses Konzertes.“

Im Herbst 07 gastierte Daniel Dodds in zwei Städten Deutschlands: mit dem Philharmonischen Orchester der Stadt Giessen spielte er unter der Leitung von Carlos Spierer die „Symphonie Espagnole“ von Edouard Lalo und mit dem Folkwang Kammer Orchester Essen unter Achim Fiedler Mozarts Violinkonzert in A-Dur.
Kurz darauf folgte in Luzern die Aufführung der Acht Jahreszeiten von Vivaldi und Piazolla mit den Festival Strings Lucerne.

Allen Konzerten folgten Kritiken in höchsten Tönen. Offenbar scheint es Daniel Dodds immer wieder zu gelingen, das Publikum zum Brunnen zu führen, an dem es sich mit Begeisterung, Genuss und Achtung erquickt.

2008 tritt Daniel Dodds solistisch in der Schweiz auf, und er wird als Solist mit den Festival Strings Lucerne auf einer Tournée durch die USA das Violinkonzert von Peteris Vasks und Sarasates Carmen Fantasie aufführen.

Neben seiner Arbeit im Duo mit dem polnischen Pianisten Tomasz Trzebiatowski stehen im April 2009 in der Schweiz Konzerte mit dem für seine Bach Interpretationen berühmt gewordenen jungen Pianisten Martin Stadtfeld an.

Daniel Dodds spielt die Stradivarius „ex Baumgartner“ von 1717, die ihm grosszügigerweise von der Stiftung Festival Strings Lucerne zur Verfügung gestellt wird.

Neben seiner Konzertiernde Tätigkeit ist Daniel Dodds Dozent für Violine und Kammermusik an der Musikhochschule Luzern, wo er mit seiner Frau und Tochter lebt.